Politics is not a spectator sport!

 

Warum sich Organisationen für ihr politisches Umfeld interessieren müssen:

 

Politische Entscheidungen üben einen großen Einfluss auf wirtschaftliche Akteure und deren Aktivitäten aus. Sie bestimmen den Handlungsrahmen für nahezu sämtliche Bereiche und Prozesse. Dies erfolgt direkt, z.B. durch konkrete Vorgaben bzgl. der Beschaffenheit von Produkten oder Dienstleistungen - oder indirekt durch politische Zielsetzungen, wie etwa verbindliche nationale Ziele für Energieeffizienz oder Emissionseinsparungen.

 

Politische Diskussionen und Prozesse bergen entsprechend Chancen und Risiken. Sie können z.B.  Rechtssicherheit in neuen Bereichen, wie z.B. dem Internet der Dinge, schaffen oder für ein ambitioniertes Vorgehen im Umweltbereich sorgen, was innovative Technologien fördert. Zu Belastungen führen politische Aktivitäten jedoch, wenn nicht ausreichend die Realitäten (Kosten, Wettbewerbsdruck, Innovationsfähigkeit etc.) berücksichtigt werden. Dann gilt: „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.“

 

Organisationen, die politische Prozesse als nachrangig abtun und sich z.B. rein auf ihr kommerzielles Umfeld konzentrieren, handeln fahrlässig und gegen ihre eigenen Interessen.

 

Wie Organisationen ihre politischen Aktivitäten organisieren müssen:

 

Im wesentlichen haben Organisationen zwei Optionen, um sich mit politischen Diskussionen und Prozessen zu befassen: Beobachten und Involvieren.

 

Ein funktionierendes politisches Frühwarn-System gewährleistet, dass Organisationen sich rechtzeitig auf politische Vorgaben einstellen können. Wenngleich politische Prozesse häufig langwierig sind und erst am Ende die genauen Formulierungen stehen, lassen sich im Laufe der Diskussionen bereits Rückschlüsse ziehen: Werden Vorgaben im Bereich IT-Sicherheit verschärft, kommen aus Brüssel strengere Vorgaben für Finanzprodukte? Organisationen, die entsprechend früh über kommende Rahmenbedingungen informiert sind, können sich entsprechend aufstellen und haben einen Vorteil gegenüber ihren Wettbewerbern, die nicht über entsprechende Kenntnisse verfügen.

 

Erkennt ein Akteur auf Basis der gewonnenen Informationen, dass anstehende politische Entscheidungen negative Konsequenzen haben werden, sollte er die Möglichkeiten zur aktiven Einbringung in die politischen Diskussionen nutzen und klar kommunizieren, warum bestimmte politische Lösungsvorschläge nicht zielführend sind. Interessenvertretung und Lobbying in eigener Sache sind völlig legitim und stehen einem Industrieunternehmen genauso zu wie einem Verband oder einer gesellschaftlichen Gruppe.

 

Politics is not a spectator sport - dieses Motto ist keine Anmaßung, sondern eine Feststellung: Wie im Sport gilt, dass die Regeln einzuhalten sind und dass eine gute Strategie, die richtige Taktik und Ausrüstung maßgebliche Erfolgskriterien sind.

 

Kurzum, Organisationen, die ihre politischen Beziehungen und Aktivitäten professionell managen, verringern das Risiko von politischen Entscheidungen "überrumpelt" zu werden und verbessern ihre Aussichten, politisch favorable Rahmenbedingungen mitzugestalten.

 

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